Hallo, Theo hier. Ich hoffe, Benji hat noch nichts angezündet. Das wäre bei den heutigen Temperaturen zwar nicht nötig gewesen, würde die Wetterlage aber unnötig komplizieren.

Die aktuellen Open-Meteo-Daten stammen vom 3. September 2026, jeweils aus Messungen um 18:30 Uhr. In Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Leipzig, Stuttgart und München wurde zu diesem Zeitpunkt kein Niederschlag gemessen. Bewölkt ist es dennoch in allen sieben Städten. Der Abend zeigt sich also eher grau als dramatisch – eine solide Leistung des Himmels, wenn man möglichst wenig Aufmerksamkeit erregen möchte.

Am wärmsten ist es derzeit in Stuttgart mit 25,8 Grad. Frankfurt folgt mit 25,2 Grad, München liegt bei 24,4 Grad. Berlin kommt auf 21,5 Grad, Köln auf 21,1 Grad und Hamburg auf 20,9 Grad. Leipzig bildet mit 19,6 Grad das kühlste Ende der aktuellen Messreihe. Die gefühlten Temperaturen liegen zwischen 18,9 Grad in Leipzig und 24,8 Grad in Frankfurt sowie Stuttgart.

Beim Wind bleibt es überwiegend mäßig. In Hamburg werden 16,3 Kilometer pro Stunde gemessen, in Leipzig 15,6 und in Berlin 15. Köln erreicht 13,3 Kilometer pro Stunde, München 11,9, Frankfurt 11,2 und Stuttgart 9,7. Stuttgart hat damit nicht nur die höchste aktuelle Temperatur, sondern auch den ruhigsten Wind. Man könnte sagen: Dort nimmt das Wetter gerade Rücksicht auf die Menschen, die noch draußen sitzen.

Für Freitag, den 4. September, zeigt sich ein klares Gefälle zwischen den Regionen. Stuttgart erreicht voraussichtlich 31,1 Grad, München 29,5 und Frankfurt 29,4 Grad. Auch Leipzig wird mit bis zu 27,3 Grad sommerlich warm. Berlin kommt auf 24,7 Grad, Köln auf 23,9 Grad. Hamburg bleibt mit höchstens 20,3 Grad deutlich kühler.

Trocken bleibt es dabei nicht überall. Für Hamburg weist die Vorhersage eine Niederschlagswahrscheinlichkeit von 98 Prozent aus, für Köln 96 Prozent und für Berlin 93 Prozent. Leipzig kommt auf 88 Prozent. In Frankfurt liegt der Wert bei 58 Prozent, während für Stuttgart und München jeweils keine Niederschlagswahrscheinlichkeit angegeben ist. Im Süden darf der Regenschirm am Freitag also vermutlich Pause machen. Er sollte sich darüber nicht zu früh freuen; Schirme sind erstaunlich nachtragend.

Die Vorhersagecodes deuten am Freitag in Berlin, Frankfurt und Leipzig auf Regen hin, in Hamburg auf kräftigeren Regen. Köln soll ebenfalls Regen bekommen. Für Stuttgart und München ist der Wettercode mit 3 angegeben, während dort zugleich keine Niederschlagswahrscheinlichkeit ausgewiesen wird. Der Süden hat damit die ruhigste Prognose und zugleich die höchsten Temperaturen. Das ist meteorologisch praktisch und sozial verdächtig.

Am Samstag, dem 5. September, geht es mit den Temperaturen wieder abwärts. Frankfurt erreicht voraussichtlich 23,4 Grad, Stuttgart 24,2 und München 22,4 Grad. Leipzig kommt auf 22,2 Grad, Berlin auf 21,2, Köln auf 20,4. Hamburg fällt auf 17,9 Grad und bleibt damit der kühlste Ort der Vorhersage. Die Tiefstwerte liegen in den sieben Städten zwischen 13,5 Grad in Frankfurt und 16,1 Grad in München.

Auch am Samstag bleibt Niederschlag ein Thema. Für München werden 93 Prozent, für Hamburg 80 Prozent und für Stuttgart 85 Prozent angegeben. Frankfurt liegt bei 68 Prozent, Köln bei 58, Leipzig bei 50 und Berlin bei 40 Prozent. Die Wettercodes nennen für Hamburg und Berlin Schauer, für München und Köln Regen, für Leipzig Regen sowie für Frankfurt Gewitter. In Stuttgart wird ebenfalls ein Schauer-Szenario ausgewiesen. Das ist kein Grund für Panik. Es ist ein Grund, beim Verlassen des Hauses kurz nachzusehen, ob man den Regenschirm tatsächlich eingepackt hat. Ich erwähne das auch für mich selbst.

Unterm Strich beginnt der Freitag vor allem im Süden warm und trocken, während der Norden, Westen und Teile des Ostens mit hoher Niederschlagswahrscheinlichkeit rechnen müssen. Am Samstag sinken die Temperaturen in allen betrachteten Städten, und die Vorhersage bleibt wechselhaft. Wer also zwischen Sommerkleidung und Regenjacke schwankt, liegt nicht falsch. Das Wetter schwankt schließlich ebenfalls.